clearinghaus neubau eines clearinghauses mit 31 wohnungen in der plinganserstrasse in münchen. das gebäude besetzt eines der letzten grundstücke an der eiszeitlichen hangkante münchens. um diese qualität auch stadträumlich wirken zu lassen, schliesst das gebäude als pavillonbebauung an die bestehende lücke im bebauungsblock an.
auf der gartenseite wird eine grosszügige zweigeschossige loggia ausgebildet, um den freiraum im garten zu maximieren.
das dachgeschoss wird als terrassengeschoss ausgebildet. an der strassenseite verbindet sich analog zu den giebeln der gründerzeithäuser das dachgeschoss mit der hauptfassade um die bauplastische wirkung zu verstärken.
zur zusätzlichen erlebbarkeit der eiszeitlichen hangkante wird einerseits eine durchwegung mit anbindung bis zur kidlerstrasse angeboten, andererseits wird die durchlässigkeit durch die pavillonbebauung und eine optische durchsicht im treppenhaus gewährleistet.
im erdgeschoss und im untergeschoss befindet sich die funktionsperipherie (büro, hausmeister, gemeinschaftsraum als hangstüberl, kinderbetreuung, etc) und ein multifunktionsraum als zusätzliches angebot (laden, quartiersraum).

lageplan
grundrisse
projekt

neubau von 25 freifinanzierten wohnungen mit tiefgarage in zwei passivhäusern in münchen domagkstrasse

ort

münchen

bauherr

baugemeinschaft domagk gbr, münchen

landschaft

kroitsch landschaftsarchitekten, münchen

grösse

BGF 5.740 m2 - BRI 18.100 m3

kosten

5,9 mio

zeit

2014 - 2016

leistung

LPH 1-8

team

michael arzberger, rahel beekmann, francesco ceccato, tobias dorfmeister, frank dressler, andreas haberlander, kerstin heller, korbinian luderböck, stefan mayerhofer, hartmut raendchen, ulf rössler

zuschlag nach bewerbungsverfahrenteilnahme architektouren 2017