lipperheidestrasse

münchen
PG projektierungsgesellschaft
2014
2.preis

neubau 250 wohnungen an der lipperheide in münchen
bauherr PG projektierungsgesellschaft mbh, münchen
wettbewerb 2014 2.preis

konzept
– das leitbild der villenkolonie von august exter (das freistehenden haus) wird in seiner körnigkeit weitergeführt.
– die setzung der gebäude führt zu einer hohen durchlässigkeit, welche die qualitäten des offenen landwirtschaflichen grünraumes bis an die bestandsbauten rückt.
– in reaktion auf den kontext entstehen drei morphologische schichten mit eigenenraumqualitäten:
die kleine villa im norden, die grosse villa in der mitte und die höfe im süden.
– die kleine villa: sie bleibt im massstab (II+D) der einfamilienhausbebauung im norden und ergänzt die lücke mit geschosswohnungen in der qualität von einfamilienhäusern (eigener eingang, wohnen über mehrere geschosse, grosser privater freibereich als garten oder dachterrasse je wohnung). autos werden ähnlich wie in den bestehenden EFH´s in carports untergebracht. die schachbrettartige anordnung der gebäude formt gleichzeitig die gemeinschaftlichen freibereiche.
– die grosse villa: es entstehen drei ähnliche quartierscluster. vier unterschiedliche villen (III) pro cluster, jeweils von norden oder süden erschlossen, sorgen für eine typologische durchmischung. die gebäude können als 2-4-spänner mit innenliegendem treppenhaus konzpiert werden. loggien und vor- und rücksprünge (erker und dachterrassen) sorgen dafür die qualitäten des ortes ins gebäude übersetzen zu können. die zweibündige versetzte anordnung gewährleistet raumbildung und eindeutige adressbildung. zwei villen werden jeweils über eine tiefgarage miteinander verbunden. die versetzte anordung der villen führt zu einer differenzierten ausbildung von am strassenraum angeordneten eingangsräumen, am rand befindlichen privateren gemeinschaftsräumen und zwischen den drei clustern situierten öffentlichen räumen.
– die höfe: als südlicher abschluss werden drei gebäude (IV) vorgeschlagen, die sich mit der südlichen bestandsbebauung zu zwei privateren höfen formen. hier werden geförderte wohnformen angeboten. im östlichen baukörper kann die kita mit grosszügigen ost-west orientiertem freibereich untergebracht werden (in unserem vorschlag zweigeschossig). eine gemeinsame tiefgarage verbindet alle gebäude miteinander.
– die vernetzung des quartieres für fussgänger und radfahrer erfolgt in nord südrichtung über die haupterschliessung als shared space und in ost-west-richtung über anschlüsse an alle bestehenden stichstrassen.