fassade tegernseer

münchen
GVG grundstücksverwaltung
2010
2.preis

fassadenwettbewerb tegernseerlandstrasse in münchen
bauherr GVG grundstücksverwaltung, münchen
wettbewerb 2010 2.preis

der kerngedanke unseres wettbewerbsbeitrages für die gestaltung einer wohn- und geschäftshausfassade in münchen giesing baut auf dem schliessen der städtbaulich markanten ecke durch das weiterführen des bestimmenden lochfassadenduktus aus der umgebung auf. der baukörper wird damit schlusstein und nicht fremdkörper am nordwestlichen eingang von giesing.
die neuinterpretation der klassischen lochfassade durch ein versetztes spiel der fenster um eine fliessende ecke erzeugt eine dynamisierung der statischen wirkung der gefalteten fassadenabwicklung.
die bestehende sockelzone aus der tegernseer landstrasse wird aufgenommen.
die fenster erscheinen von aussen durch die schräge leibung wesentlich grosszügiger als dies das fassadenraster durch die setzung von wänden und küchenmöblierungen zulässt. die schräge leibung ermöglicht zusätlich eine grosszügigere belichtung der dahinterliegenden räume.
die farbliche erscheinung von dachhaut, fassade und sockel wird aus einer farbfamilie gebildet. das gebäude erscheint in seiner wichtigen fernwirkung nicht aus einzelnen flächen unterschiedlicher farbigkeit oder materialität, sondern als ein markantes städtisches volumen.
die dachhaut besteht aus einer dunkel vorpatinierten blechdeckung. die hauptfassade wird als putzkörper auf einem wärmedämmverbundsystem mit glasgranulatein-
streuung ausgeführt.
der sockel ist mit anthrazit eingefärbtem beton geplant.