e% hasenbergl

münchen
gwg münchen
2008
2.preis

wohnungsbau im e% modellvorhaben münchen hasenbergl
bauherr GWG städtische wohnungsgesellschaft münchen mbh, münchen I landschaft terra.nova landschaftsarchitekten
wettbewerb 2008 2.preis beauftragung nach überarbeitung I realisierung 2011 – 2013 I lph 2-5

die baukörperkonstellation versucht die verdichtung der ränder abzuschliessen und die neue bebauung in das quartier zu integrieren. durch die querstellung der baukörper wird die grossform der nord-süd-baukörper in einzelne quartiere umgewandelt. die stellung der baukörper in ost-west-richtung führt zu einer maximierung des freiraumangebotes für das bauquartier.
in dem ensemble wurden im mittelhaus zwei wohngemeinschaften für senioren oder menschen mit demenz untergebracht.
grosszügige und kommunikative erschliessungen fördern den bewohnerkontakt. durch die wohnungsmischung in einem haus wird ein generationenübergreifendes miteinander von senioren und familien gefördert.
die grössen der individualzimmer der familienwohnungen lassen hierarchiefreie nutzungen zu. das zusammenlegen von wohnungen ist auch nachträglich möglich (z.b. appartments in den vierspännern) die durch das förderprogramm vorgegebenen verbrauchswerte zum energieverbrauch werden deutlich unterschritten. der jahres-primärenergiebedarf Q”P, vorh =26,04 kWh/m2a liegt um 67,5% unter dem zulässigen jahres-primärenergiebedarf Q”P, vorh =81,27 kWh/m2a. vergleicht man das gebäude mit den für die bewertung des passivhausstandards üblichen berechnungsmethoden, so zeigt sich, dass der primärenergieverbrauch trotz der vorgegebenen massivbauweise und des gesetzten kostenrahmens auch die passivhausvorgaben unterschreiten kann. hier zeigt sich, dass mit massivbauweise, kompakter bauform und verbesserter anlagentechnik ein “münchner weg“ zur erreichung energetischer hocheffizienz möglich ist.