reihenhäuser harthof

münchen
gwg münchen
2013
BGF 10.600m²
LPH 1-5

neubau von 42 freifinanzierten reihenhäusern mit tiefgarage in münchen harthof
bauherr GWG städtische wohnungsgesellschaft münchen mbh, münchen I landschaft ver.de landschaftsarchitekten
baukosten KG 300+400 ca.13,5 mio euro I hauptnutzfläche 5.570 m² I bruttorauminhalt 26.300 m³ I realisierung 2016 – 2018 I lph 1-5
mitarbeiter: jan hochgraeber, linda klaus
wettbewerb zuschlag VOF 1.preis
teilnahme architektouren 2019

die baumassnahme setzt die erweiterung der gross angelegten sanierungsmassnahme am harthof fort, bei welcher die veraltete und nicht sanierbare bausubstanz der „volkswohnanlage am harthof“ aus den 40igern durch abriss neu ersetzt wird. die 42 freifinanzierten dreigeschossigen reihenhäuser verändern, die durch den b-plan vorgegebene gebäudestruktur, um die städtebauliche situation vor ort körniger und zur östlich gelegenen parkanlage durchlässiger zu gestalten. die reihenhäuser werden in drei ähnlich ausgebildeten clustern angeordnet. dabei gruppieren sich jeweils drei reihenhausbaukörper und ein eingeschossiger nebenraumbaukörper mit müll- und fahrradräumen um einen gemeinschaftlichen baumbestandenen erschliessungshof. im untergeschoss befindet sich eine tiefgarage mit insgesamt 42 stellplätzen, die über jeweils eigene treppenaufgänge an jeden der drei höfe angeschlossen ist.
durch die ausbildung verschiedener reihenhaustypen aus einem grundtypus heraus, entsteht eine variation aus verschiedensten häusern mit unterschiedlichen lagequalitäten.
der osttyp mit garten zur angrenzenden parkseite und einer westloggia im dritten OG, der westtyp mit westgarten an der dientzenhoferstrasse und loggia im dritten OG auf der ostseite oder die grossen südtypen mit südgarten und einem zusätzlichen zimmer, sorgen für ein differenziertes wohnungsangebot. an den jeweiligen hauszugängen der reihenhäuser schafft ein plastisches wandelement raum für einen kleinen eingangshof, der von den nutzern als küchenterrasse, zum plaudern oder einfach nur fahrradabstellen genutzt werden kann. allen wohnungen sind loggien oder terrassen mit eigenem garten als private freiflächen zugeordnet. die gebäude wurden in einer holz-beton-hybridbauweise konzipiert. dabei bestehen die gebäudetrennwände und die decken aus stahlbeton, während die aussenwände aus vorfabrizierten hochwärmedämmenden holzrahmenbauwänden bestehen. dies führt zu einem energetisch äusserst hochwertigen gebäude. sämtliche aussenwände wurden im Holzbauwerk inklusiv fenster und aussenbekleidung vorgefertigt und in nur wenigen tagen vor ort montiert. auch die stahlbetonwände und -decken wurden als halbfertigteile in einem fertigbetonwerk vorfabriziert und konnten auf der baustelle zeitsparend per kran versetzt werden. alle fenster wurden als dreifachverglasungen ausgeführt. durch diese bauweise wurde der KFW effizienzhaus 70–standard erreicht. dies bedeutet nicht nur eine hohe CO2-reduktion durch geringe wärmeverluste, sondern auch geringe nebenkosten für die mieter. die aussenhaut besteht aus vertikalen fichtenbrettern, die mit einer vorvergrauungslasur versehen wurden. die Eingangselemente mit weit auskragendem vordach orientieren sich in ihrer farbgebung an dem farbkonzept der umgebenden Häuser und geben dem neuen ensemble eine prägnante erscheinung.